Kategorie: Webdesign

Typo3 – Kampf mit dem Dinosaurier

Soeben habe ich die Website www.spracharbeiter.ch neu publiziert. Nach sieben Tagen Arbeit sieht sie nun (fast) genau gleich aus wie vorher. Es ging mir darum, mich wieder mit Typo3 vertraut zu machen, einem der berühmtesten und berüchtigsten Content Management Systeme. 2004 habe ich dieses open-source System entdeckt und war begeistert davon, heute weniger.

Typo3 ist nach wie vor ein unhandliches, kompliziertes Ding, das dem Anwender einen sehr hohen Preis an Geduld und Zeit abfordert. Vor acht Jahren kannte ich WordPress und Contao noch nicht, und Typo3 kam mir als ein wahres Wunderwerk vor, doch heute sieht das ganz anders aus. Was Typo3 dem Super-Nerd alles für Möglichkeiten bietet (Anbindung an Datenbanken aller Art?), kann ich nicht beurteilen, wie leicht WordPress einzurichten und zu benutzen ist hingegen schon.

Typo3 will es für den Designer und Administrator-Benutzer möglichst leicht machen und verrennt sich zu diesem Zweck in unglaublich komplizierte Strukturen, die überdies schlecht dokumentiert sind.

Rettung fand ich bei Artikeln auf irgendwelchen Sites, wo Leidensgenossen ihre mühsam gefundenen Erkenntnisse teilen. Bei WordPress ist unschön, dass die Mehrsprachigkeit heute praktisch unumgänglich das kostenpflichtige Plug-In WPML erfordert – bloss USD 29, aber grundsätzlich unsauber. In Typo3 ist die Mehrsprachigkeit bereits im Grundpaket enthalten. Schöne, mehrsprachige URLs mit der Extension RealURL sind dafür ein arges Kopfzerbrechen.

Spracharbeiter, die Übersetzer-Website

Die Site für unsere Übersetzungsdienste, v.a. Englisch – Deutsch (Schweiz), wollen wir nun dank der neuen technischen Basis ausbauen. Italienisch soll bald dazukommen und ein Blog zu linguistischen Themen. Bereits eingefügt haben wir eine Liste unserer bekanntesten Kunden.

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Furchterregend + Drache = Dinosaurier

Warum finden Chinesen Dinosaurier fürchterlicher als normale Drachen? – Die Erklärung ist einfach. Es handelt sich um eine direkte Übersetzung des Begriffs ‚Dinosaurier‘, den Richard Owen 1842 aus dem griechischen δεινός (deinós; furchterregend, schrecklich) und σαῦρος (sauros; Echse) bildete.
Saurierknochen waren in China seit Jahrtausenden bekannt und galten als die Überreste von Drachen.

 

Was ist EdgeRank?

EdgeRank ist das Mass, nach dem Facebook entscheidet, was im News Feed (d.h. auf der Startseite) als sogenannte „Hauptmeldungen“ zu sehen ist. Vieles was meine „Friends“ publizieren, bekomme ich gar nie zu sehen. Warum eigentlich? – Weil der EdgeRank dieser Meldungen zu niedrig ist.

Geheimer Algorithmus

Wenn erstaunt’s – die genaue Berechungsformel für den EdgeRank ist ein Geschäftsgeheimnis. Nur das grundlegende Prinzip ist bekannt:

EdgeRank = Affinität + Gewicht + Neuheit

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Alles, was auf Facebook neu publiziert wird, ist ein Objekt, z.B. ein Statuswechsel (“Was machst du gerade?”), ein Foto/Video, ein Link, etc.

Wenn immer jemand eine Interaktion mit einem solchen Objekt vornimmt, entsteht ein Edge: Gefällt mir, kommentieren, teilen, aber auch einfach ein Foto ansehen – alles ist Edge. Diese Edges werden nach obenstehender Formel mit dem EdgeRank gewichtet.

Affinität

Je mehr ich mit Objekten einer bestimmten Person interagiere, umso mehr Affinität habe ich mit ihr und umso häufiger werde ich die Beiträge dieser Person auch in Zukunft sehen. Ein Teufelskreis, denn diejenigen, die ich heute nicht sehe, haben weniger EdgeRank, folglich werde ich sie auch in Zukunft nicht zu sehen bekommen und ihnen nie einen besseren EdgeRank geben.

Gewicht

Hier geht es um die relative Bedeutung der Objekte. In abnehmender Reihenfolge:

  • Foto/Video
  • Links
  • Statuswechsel

Untersuchungen haben gezeigt, dass Interaktion mit einem Foto mehr EdgeRank generiert als mit einem Statuswechsel. Es kommt aber auch darauf an, wie ich mit dem Objekt umgehe:

  • Kommentar
  • Gefällt mir
  • Anklicken (Foto grösser ansehen, etc.)

Je mehr Mühe ich mir gebe, umso wichtiger ist mir die Sache, deshalb mehr Rank für meinen Edge.

Neuheit

Je älter ein Beitrag wird, umso weniger interessiert er. Umgekehrt proportional zur „Frische“ eines Objekts nimmt der EdgeRank ab und lässt das Objekt in der Senke des Vergessens (auch genannt „Weitere Meldungen“) verschwinden.

Der EdgeRank wurde von Facebook-Ingenieuren als Summe von Affinität, Gewicht und Neuheit präsentiert, aber ich würde eher annehmen, dass die drei Faktoren sich zu einem Produkt multiplizieren.

Wozu ist das gut?

Wer diese fürsorgliche Auswahl nicht besonders mag, kann oben von „Hauptmeldungen“ auf „Neueste Meldungen“ umschalten und sollte dann alles ungefiltert sehen, wie es hereinkommt.

Besonders interessant ist die Geschichte natürlich für die Marketingfüchse, die ihre Markenbotschaft auf möglichst vielen Facebookseiten sichtbar hinspritzen wollen, so dass die grösstmögliche Zahl Augen davon beglückt werde. Sie sind dann glücklich, wenn sich viele, viele Menschen als Fans ihrer Marke outen und ständig mit den Werbebotschaften interagieren – jeder produziert gratis Edges, jeder Mensch ein Werbeträger.

Detaillierte Untersuchung:
Cracking the Facebook Code

 

Farmacia di Besso

Die Apotheke im Quartier Besso von Lugano ist spezialisiert auf Naturheilmittel, die sie zum Teil im eigenen Labor selbst herstellt. Der Inhaber Dr. Antonio Bossi ist ein Pionier des Internets und hat seine Apotheke bereits erstmals 1995 im Netz präsentiert. Während mehr als 10 Jahren leitete er auch die Webagentur Webgest GmbH, doch er hat heute nicht mehr die nötige Zeit, um sich über die neusten Entwicklungen im Bereich Internet auf dem Laufenden zu halten. Deshalb hat er sich für den Relaunch seiner Website an Master Fu gewandt.

Das bambusgrüne Muster im Design von www.besso.ch entspricht der Innenausstattung der Apotheke – totale Corporate Identity also. Dr. Bossi kann sich einloggen und selber alle Seiten verändern oder Blogartikel publizieren, die in der Rubrik ‘Novità’ erscheinen.

Einmal mehr haben wir das System WordPress gewählt. WordPress ist für unsere Kunden unkompliziert in der Anwendung und bietet doch alle nötigen Funktionen. Für die fünf Boxen auf der Frontseite haben wir das Plugin Page.ly eingesetzt.

Dass das regelmässige Betrachten einer so schönen Website einen komplementärmedizinischen Heileffekt verursacht, ist nicht belegbar, aber nicht auszuschliessen. :-)

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Pflanzen, die Freude bereiten = Arznei

Musik, Freude wird durch drei Trommeln auf einen Holzgestell dargestellt,
Die mittlere Trommel sieht anders aus als die beiden links und rechts.

Kommen noch zwei kleine Pflanzen oben drauf, und schon haben wir das Heilmittel, das die Freude zurückbringt.

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